Osteopathie

Swanhild Priestley ist von den gesetzlichen Kassen anerkannte Osteopathin und praktiziert im Raum Rendsburg in ihrer eigenen Praxis, dem Physio Zentrum Fockbek.

Swanhild Priestley, Osteopathin in Fockbek b. Rendsburg
Swanhild Priestley, Osteopathin.

Die Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die zur Untersuchung und Behandlung nur die Hände nutzt. Grundlage ist ein umfassendes Wissen über Anatomie und Funktion des gesamten menschlichen Körpers. Ziel der osteopathischen Behandlung ist das Lösen von Funktionsstörungen, um das Gleichgewicht des Körpers wieder herzustellen. Der gesamte Organismus wird untersucht und behandelt, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Das Ziel ist Ihre Gesundheit

  • Von der Ursachenfrage zu Ihrem persönlichen Ziel
    Nach der Ursachenforschung entwickle ich gemeinsam mit Ihnen den Therapieplan: Welches Ziel ist für Sie erreichbar? Wie kann die Behandlung helfen? Wie können Sie sich selbst helfen – womit sollten Sie umgehen lernen?
  • Von der Schmerztherapie zur Bewegungsfreude
    Durch Linderung der Schmerzen wird Ihnen Bewegung leichter fallen. Jetzt kann Freude an der eigenen Bewegung wieder entstehen.
  • Ihre Unabhängigkeit wiederherstellen
    Wirksame Therapie ist Hilfe zur Selbsthilfe. Es gilt, Ihnen zu helfen, wieder möglichst unabhängig von medizinischer Unterstützung zu werden.
  • Vorbeugung können Sie lernen
    Sie können viel dafür tun, dass Schmerzen gar nicht erst entstehen – z.B. durch gezielte Bewegung und Entspannung.

Viele Beschwerden - z.B. Rücken- oder Schulterschmerzen - hängen mit dem Halteapparat der Bauchorgane zusammen und können osteopathisch gut behandelt werden.
Viele Beschwerden - z.B. Rücken- oder Schulterschmerzen - hängen mit dem Halteapparat der Bauchorgane zusammen und können osteopathisch gut behandelt werden.

Die Therapie

Ihre erste Behandlung

In einem einstündigen Besprechungs- und Untersuchungstermin erstellt Swanhild Priestley mit Ihnen Ihren persönlichen Gesundheitsfahrplan. Nachdem der Ursache Ihrer Beschwerden auf den Grund gegangen ist, wird abhängig davon die Zielsetzung besprochen und eine Kombination verschiedener Therapieverfahren zusammengestellt. Hier können osteopathische, manualtherapeutische, physiotherapeutische und ergänzende Therapien wie z.B. Neurac oder Indiba Activ zur Anwendung kommen. Weitere notwendige Untersuchungen und Therapien, wie zum Beispiel Ernährungsberatung oder Stressmanagement erläutert Swanhild Priestley und stimmt sie mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ab. In der Erstuntersuchung findet bereits eine Behandlung bzw. eine erste Anweisung in gezielte Übungen statt.

 

Planung der weiteren Behandlung

Die weiteren Behandlungen können bei einem spezialisierten Therapeuten stattfinden, mit dem Swanhild Priestley das Vorgehen genau bespricht - oder bei ihr selbst. In den nächsten Sitzungen begleiten Ihre Therapeuten Sie Schritt für Schritt auf Ihrem neuen Weg zur Gesundheit - zu jeder Behandlung gehört ein Feedback-Gespräch und eine Dokumentation, um zu erkennen, ob die gewünschten Veränderungen erreicht werden.

 

Abschluss und weitere Betreuung

Zum Abschluss Ihrer Therapie erhalten Sie einen ausführlichen Bericht an Ihren Arzt. Um die erreichten Ziele zu erhalten, hat es sich bewährt, in regelmäßigen Abständen Auffrischungs- oder Erhaltungstermine zu vereinbaren. Ein Zeitraum von 4 bis 6 Wochen zwischen diesen Behandlungen ist sinnvoll.

Chronische Kopfschmerzen können mit Störungen im Crani-Sacralen System zusammenhängen und werden mit sehr sanften Techniken gelöst.
Chronische Kopfschmerzen können mit Störungen im Crani-Sacralen System zusammenhängen und werden mit sehr sanften Techniken gelöst.

Fragen rund um die Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die zur Untersuchung und Behandlung nur die Hände nutzt. Grundlage ist ein umfassendes Wissen über Anatomie und Funktion des gesamten menschlichen Körpers. Ziel der osteopathischen Behandlung ist das Lösen von Funktionsstörungen, um das Gleichgewicht des Körpers wieder herzustellen. Der gesamte Organismus wird untersucht und behandelt, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Wann und wie hilft Osteopathie?

Grundsätzlich kann Osteopathie bei allen akuten oder chronischen Krankheiten und nach Unfällen als alleiniges Heilmittel oder unterstützend angewendet werden. Häufig hilft eine osteopathische Behandlung bei Beschwerden, die über einen langen Zeitraum bestehen und deren Ursache unklar ist oder die sich durch herkömmliche Therapieverfahren nicht oder nicht zufriedenstellend gebessert haben. Auch körperliche Beschwerden, die mit seelischen Traumen in Verbindung stehen, können osteopathisch positiv beeinflusst werden. Osteopathie unterstützt die Arbeit ihres Arztes, indem dieser weniger Medikamente (z.B. Schmerzmittel) verordnen muss oder einen chirurgischen Eingriff verhindern oder hinauszögern kann. Die Zusammenarbeit zwischen Osteopath und Arzt/Facharzt ist daher sehr wichtig.
Der Osteopath behandelt mit den Händen. Durch unterschiedlichste Techniken kann er Gelenke, Faszien (die Unterhaut und Gewebehüllen), Muskeln, Nerven, Gefäße, innere Organe, Knochen (auch die Schädelknochen) und das sogenannte Cranio-Sacrale-System (für Schutz und Ernährung des Gehirns und des Rückenmarks) so beeinflussen, dass der Körper seine Selbstheilungskräfte und die Regeneration optimal arbeiten lassen kann. Diese Unterstützung führt oft zu erstaunlichen Heilungserfolgen.

Welche Beschwerden können mit Osteopathie behandelt werden?

Häufige Krankheitsbilder, die osteopathisch behandelt werden können, sind:

  • Bewegungsapparat
    Wirbelsäulenbeschwerden, Gelenk- und Muskelbeschwerden, Schleudertrauma, Verstauchungen
  • Innere Organe
    Narben und Verwachsungen nach Bauch- und Brustkorboperationen, Sodbrennen, Verstopfung, funktionelle Herzbeschwerden
  • Frauenheilkunde
    Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaftsbegleitung, Geburtsnachsorge
  • Urologie
    Inkontinenz, chronische Blasenentzündungen, Prostatabeschwerden, Nierenprobleme
  • Kopf und HNO
    Kopfschmerzen, chronische Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündungen, Tinnitus, Migräne, Schädeltrauma
  • Kinder
    Schiefhals, Schädel- und Gesichtsverformungen, Verdauungsstörungen, Skoliose, Lern- und Konzentrationsstörungen, „Spuckkinder", Hyperaktivität. Es wird empfohlen, zur Behandlung dieser Beschwerden einen speziell ausgebildeten Kinderosteopathen aufzusuchen.
  • Zähne
    Kiefergelenksstörungen, begleitend bei Kieferorthopädischer/zahnärztlicher Behandlung.
Eine sehr sorgfältige Untersuchung ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung - hier z.B. der Funktion der Kopfgelenke.
Eine sehr sorgfältige Untersuchung ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung - hier z.B. der Funktion der Kopfgelenke.

Wer macht osteopathische Behandlungen?

Osteopathie umfasst eine langjährige (mind. 4 Jahre) berufsbegleitende Zusatzausbildung. Voraussetzung für den Beruf ist eine Ausbildung/Studium als Physiotherapeut, Arzt oder Heilpraktiker.

Wie läuft eine Behandlung ab – kann ich selber etwas tun?

In der Erstaufnahme wird eine ausführliche Befundung und Beratung durchgeführt, die die Erstellung eines individuellen Gesundheitsfahrplanes beinhaltet. Der Patient erhält eine osteopathische Behandlung und Anleitung, was er selber zu Hause tun kann, um den Behandlungserfolg sinnvoll zu unterstützen. Die Behandlung wird dokumentiert, so dass der verordnende Arzt jederzeit über den Stand der Therapie informiert werden kann. In den weiteren Sitzungen wird die Wirkung der osteopathischen Anwendung zunächst überprüft und besprochen. Dieses bildet die Grundlage für die weitere Behandlung. Ziel ist es, den Patienten so lange in seinem Heilungsprozess zu begleiten, bis er selber in der Lage ist, den Therapieerfolg durch geeignete Maßnahmen - z.B. Übungen, verändertes Alltagsverhalten, verbesserte Körperwahrnehmung oder auch Ernährungsverhalten - aufrechtzuerhalten.

Wie werden osteopathische Behandlungen abgerechnet?

Falls ihre gesetzliche Krankenkasse Ihre Osteopathiebehandlung bezuschussen soll, benötigen Sie zur Zeit eine Verordnung vom Arzt. Der Arzt stellt eine Privatverordnung über „osteopathische Behandlung" mit Diagnose in der erforderlichen Anzahl aus. Diese Verordnung belastet das Heilmittelbudget des Arztes nicht. Der Patient muss für seine Behandlung in Vorkasse treten, er erhält von seiner Krankenkasse 80% des Betrages bzw. max. 60 € bis 65 € zurückerstattet und zwar für bis zu sechs osteopathische Behandlungen im Jahr.

Sie können für ihre Behandlung auch eine Heilpraktiker-Rechnung erhalten und diese bei ihrer Zusatzversicherung einreichen.

Zahlt meine Krankenkasse einen Zuschuss bei osteopathischer Behandlung?

Eine Liste der gesetzlichen Krankenkassen, die zur Zeit osteopathische Behandlungen bezuschussen finden Sie unter folgendem Link:

http://bv-osteopathie.de/fuer-therapeuten/kostenerstattung-osteopathie