Detoxing Massage mit Birke

Birkenextrakte gelten seit Jahrhunderten als Naturheilmittel.
Birkenextrakte gelten seit Jahrhunderten als Naturheilmittel.

Neu in diesem Jahr bietet das Physio Zentrum Fockbek die hochwirksame Schröpfmassage kombiniert mit den Wirkstoffen der Birke zur Entschlackung des Unterhautgewebes und der Regeneration der Haut an. Diese Massage ist ein idealer Begleiter für alle Fastenkuren, die jetzt wieder hoch im Kurs stehen. Aber auch ohne Ernährungsumstellung wirkt die Detoxing Massage so intensiv stoffwechselanregend, dass man sich für lange Zeit einfach wohler in seiner Haut fühlt, die erfrischt und rosig erscheint. Die Massage wird mit weichen Schröpfköpfen aus Silikon durchgeführt, die durch einen sanften Sog die Gewebeschichten voneinander lösen und so eine intensive Durchblutung und Lockerung bewirken. Mit sanft ausstreichenden Handgriffen wird dann die Ausleitung über das Lymphsystem unterstützt.

Eine Rückenbehandlung dauert ca. 30 Minuten und kostet 48,50 € (Einführungspreis). Vorab empfiehlt sich eine Wärmeanwendung mit Moor.


Birkenrinde ist besonders ...

... sie ist glatt und weiß und fühlt sich ein bisschen wie seidiges Papier an, wenn man darüberstreicht. Birken halten extremsten Witterungsbedingungen statt und sind deswegen aus der Vegetation der nordischen Länder nicht wegzudenken. Birkenextrakte gelten seit Jahrhunderten als Naturheilmittel. Wissenschaftler haben nun die Wirkungszugsammenhänge erforscht und festgestellt, wie Extrakte aus der Birkenrinde zum Beispiel die Wundheilung fördern. Im Januar 2016 hat die Europäische Kommission einem betulinhaltigen (Betulin ist Bestandteil der Birkenrinde) Medikament die europäische Zulassung für die Behandlung von dermalen Wunden bei Erwachsenen erteilt.

Regenerierende Wirkung auf die Oberhaut

In der freien Natur soll das Betulin die Birke vor Umwelteinflüssen wie starke Temperaturschwankungen oder Sonneneinstrahlung schützen. Wird Birkenrinde in Kontakt mit der Oberhaut gebracht, so wird in diese, über einen Hautkanal (Kationenkanal TRPC6), das Mineral Kalzium bereitgestellt. Dieser Mechanismus kann die Neubildung von Zellen der Oberhaut fördern und gleichzeitig eine Barriere gegenüber hautschädigenden Substanzen (auch intensive Sonnenstrahlung) unterstützen. Der Wirkstoff schützt daher einerseits vor Feuchtigkeitsverlust, weswegen die Anwendung bei trockener Haut, Neurodermitis und Schuppenflechte plausibel erscheint und fördert andererseits die Zellerneuerung. Für Menschen die an geschädigter Haut durch Sonnenlicht (Aktinische Keratose) leiden, dürfte die fördernde Wirkung auf die Zellerneuerung Linderung verschaffen. Inwieweit die diskutierte Betulinsäure einer Entstehung von Hautkrebs vorbeugen kann, wird derzeit untersucht.